HIERARCHIE


HIERARCHIE

Der starke Fokus auf das ökonomische Kapital über hierarchisches Vorgehen sichert zwar das Bestehen, kann aber auf der MitarbeiterInnen-Ebene viel zerstören. 

Moderne Ökonomien vermögen sich nur mehr über Steigerung in Form von Wachstum, Beschleunigung und/oder Innovation zu stabilisieren. Dadurch erhält das hierarchische Managen über den effizienz-orientierten Fokus auf z.B. einheitliche Organisation, Planung, Kontrolle, Kostenfokussierung, Verantwortungsaufteilung, alleinige Deutungshoheit, Konkurrenzierung, Verfügbarmachung,  indirekte Kommunikation, command/control-Logik etc. einen wirkmächtigen Stellenwert. 

Liegt das ökonomische Kapital im alleinigen Fokus und Hierarchie (griech.: heilige Herrschaft)  wird ins Extrem ausgebaut, dann  hat das sehr rasch negative Auswirkungen auf das kulturelle und das soziale Kapital.

Die auf der MitarbeiterInnen-Ebene ausgelösten Emotionen wie z.B. Angst, Überlastung, Entfremdung und Ohnmacht führen bei MitarbeiterInnen zu nicht steuerbaren Konsequenzen wie z.B. Erstarrung, Engagementverlust, Vergangenheitsorientierung bis hin zu Resignation.